Unireport 2009 PDF Drucken E-Mail

Interview zum Uni-Report mit Thomas Tönepöhl, Student in Paderborn auf Lehramt Mathe und Sport für das Gymnasium:

Thomas Tönepöhl

 

 

1. Wie sinnvoll findest du den Uni-Report?
Ich denke, so eine Veranstaltung wie der Uni-Report ist sehr sinnvoll. Bei vielen Abiturienten endet ihr Erfahrungshorizont am Schulparkplatz. Nur wenn sie Glück haben, kennen sie bereits einige Studenten, mit denen sie ihre Erfahrungen austauschen können. Das Schöne beim Uni-Report ist, dass Studenten aus vielen Fachbereichen und Städten teilnehmen und sich die Schüler gezielt über ihre Berufswünsche und Universitäten informieren können. Außerdem ist es wesentlich persönlicher, als bei einer Studienberatung.

 

2. Wie wichtig findest du den Kontakt zwischen Ehemaligen und den Schüler der Oberstufe?
Meiner Meinung nach sollte der Kontakt zwischen den Ehemaligen und den Aktiven an der Alten Landesschule gut gepflegt werden. Gerade die Schüler der Oberstufe können sehr von den Erfahrungen der „Alten“ profitieren. Tipps und Tricks beim Lernen, aber auch beim organisieren von Festen wie der „Lehrerhitparade“ oder den Abi-Feten können sehr hilfreich sein.


3. Würdest du wieder teilnehmen?
Klar würde ich noch mal teilnehmen. Allein wegen der netten Atmosphäre und den vielen Bekannten, die man dort wieder trifft, hat es sich gelohnt.


4. Denkst du, dass du den Schülern bei ihrer Berufswahl geholfen hast?
Das ist schwer zu beurteilen, aber von den Schülern habe ich ein eher positives Feedback bekommen. Einige hatten sich für genau meinen Studiengang interessiert. Ich konnte ihnen von den schönen und anstrengenden Seiten des Studentenlebens erzählen. Die letztendliche Entscheidung bleibt aber den Schülern selbst überlassen. Ich hoffe trotzdem, dass ich die Meisten davon überzeugen konnte, nach dem Abitur zu studieren.


5. Weshalb sollte man denn studieren?
Viele ehemalige Studenten schreiben immer wieder, dass sich ein Studium vor allem wegen der besseren beruflichen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt lohnt. Außerdem macht es viel Spaß und man lernt viele neue Menschen kennen. Letztlich ist es schön, neue Aspekte und Theorien in den einzelnen Fachbereichen kennen zu lernen und so ein differenzierteres Weltbild zu bekommen. Wenn man allerdings das „Falsche“ studiert, sollte man rechtzeitig den Mut haben sich für ein anderes Studium oder für eine Ausbildung zu entscheiden. Denn ein Studium, das nicht den eigenen Interessen entspricht, kann schnell überfordernd und langwierig werden, falls es überhaupt zum Abschluss kommt.


Hintergrund zum Uni-Report an der ALS
Der Uni-Report ist eine Veranstaltung an der Alten Landesschule, die einmal im Jahr von Schülern der Jahrgangsstufe 12 in Zusammenarbeit mit Schulleiter Robert Gassner organisiert wird. Dazu kommen ehemalige Schüler, die jetzt eine Ausbildung oder ein Studium machen und von ihren Erfahrungen erzählen können. Alle teilnehmenden Schüler werden in drei Räume verteilt und jeweils eine von drei Gruppen der Ehemaligen kommen in die Räume, um in persönlichen Gesprächen Fragen der Schüler zu klären. Sinn dieses Treffens ist es nicht nur, den Schüler bei der Berufswahl zu helfen, sondern auch dass die Schüler von den Erfahrungen der Ehemaligen in Bezug auf Universitäten, Ausbildungsstätten, Wohnungssuche, und so weiter profitieren können.


Katja Wrasman
Katja Wrasman, Architektur-Studentin aus Kassel, erzählte nicht nur sondern zeigte auch was sie in ihrem Studium machen muss.

 

 

 

 

 

 

 



Interssierte Schüler mit dem Lehramt-Studenten Thomas Tönepöhl (links).