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Uni-Report an der ALS

 

ALS-Uni-Report stark nachgefragt – von ehemaligen und heutigen Schülern

 

Es ist eine mit 10 Jahren noch junge, aber stabile Tradition der Alten Landesschule: Im Frühjahr, während der Semesterferien, kommen ehemalige ALS-Schüler zurück an ihre Schule und berichten ihren Nachfolgern in der Oberstufe über ihr Studium, den Studienort und all das, was künftige Studienanfänger interessiert.

 

Diesmal konnte Schulleiter Robert Gassner 13 junge Ehemalige und mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12, die sich im Vorfeld zu dieser Veranstaltung schriftlich angemeldet hatten, in der gut besetzten Aula begrüßen. Vorbereitung und Organisation dieser 2-stündigen berufs- und studienorientierenden Veranstaltung lagen wie immer in den Händen von Schülern dieser Jahrgangsstufe und wurden von OStR Jürgen Noebel begleitet. Für diesen Termin hatten es Torben Fisseler und Dhivya Theivendrarajah übernommen, umfangreiche Listen ehemaliger Schüler des Gymnasiums anzuschreiben. Auch der Ehemaligenverein unterstützte über seinen E-Mail-Newsletter die Kommunikation und half finanziell bei Fahrtkosten, Verpflegung und durch ein kleines Erinnerungsgeschenk an die Referenten. So konnte allen Referenten am Ende der Veranstaltung ein hochwertiger Kugelschreiber mit den Logos der Alten Landesschule und des Ehemaligenvereins überreicht werden.

 

Zu Beginn verlas Dhivya Theivendrarajah den Brief des Ehemaligen Prof. Dr. Georg F. Backhaus (Präsident der biologischen Bundesanstalt und des Julius-Kühn-Instituts), der gern zum ALS-Uni-Report gekommen wäre, aber terminlich verhindert war. Er bietet den ALS-Schülern an, bei Bedarf mit ihm in Kontakt zu treten.

 

Als Vorsitzender des Ehemaligenverein informierte Robert Gassner kurz über den Ehemaligenverein und rief dazu auf, dem Verein in Form eines Fragebogens zu helfen, auch für die künftigen Ehemaligen, wozu der Jahrgang 12 in etwas mehr als einem Jahr gehören würde, attraktiv zu sein. Insbesondere ging es dabei um die Idee des Vereinsmitglieds Christoph Weltecke, über einen Internetauftritt exklusiv für Ehemalige ALS-Schüler ein Netzwerk aufzubauen, das zwischen jungen und alten Ehemaligen die Vermittlung von Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsplätzen ermöglicht. Bisher schon finden sich auf der Homepage des Ehemaligenvereins Erfahrungsberichte über verschiedene Studiengänge und Studienorte und die damit verknüpfte Möglichkeit, mit den Autoren der Berichte über einen geschützten Zugang Kontakt aufzunehmen.

 

Die Palette der Studienorte, über die informiert werden konnte, reichte von Hamburg über Darmstadt bis München, auch die neuen deutschen Bundesländer waren vertreten. Sonja Weglarzy, die durch ein Stipendium ein Auslandssemester in China verbringen konnte, hatte aber wohl über die interessantesten Ortserfahrungen zu berichten. Auch die Studienfächer waren breit gestreut: Gymnasiallehramt für Englisch und Französisch bzw. für Mathematik und Musik, Bundeswehr, Architektur, Innenarchitektur, Maschinenbau, Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Politikwissenschaften, Medizin, Mathematik, Geschichte - und von der ehemaligen Schulsprecherin Nina Schneider wurde sogar über ein Praktikum an der Karl-Preising-Schule, Bathildisheim in Bad Arolsen, berichtet. Der Ablauf der Veranstaltung war so geplant, dass am Ende jeder Schüler mit jedem der Referenten hatte sprechen können. In einem vorgegebenen Zeittakt wechselnde Kleingruppen in mehreren Räumen boten die Chance, viele Fragen zu stellen und auch zu intensiven Diskussionen zu gelangen.

 

Aus der Sicht von Ingo Henseling, der im 4. Semester in Erfurt Gebäude- und Energietechnik studiert, ist es für Oberstufenschüler sinnvoll, Informationen über das Studium allgemein und über bestimmte Fachrichtungen zu erhalten, sozusagen „Entscheidungshilfe von Insidern, wenn man schon eine Vorstellung davon hat, in welche Richtung man gehen will. Es besteht aber auch die Chance, Informationen über Studiengänge zu erhalten, von denen man vorher nicht wusste, dass sie existieren. Der Unireport ist auf jeden Fall ein Service, der nicht überall erhältlich ist!“ Torben Fisseler sieht das auch so und fügt hinzu: „Auch die Referenten, besonders jene, welche ihr Abitur schon vor mehr als 2-3 Jahren gemacht haben, haben sich riesig gefreut, mal wieder hier zu sein.“ Vladimir Lejs, der nach eigenen Aussagen als Schüler selbst vom ALS-Unireport profitiert hatte, bringt das besonders auf den Punkt: „Als die Einladung zum Uni-Report kam, wollte ich unbedingt meine Erfahrungen an die Schüler weitergeben. Die ehemaligen Schüler der ALS haben mir damals geholfen, also wollte ich auch den jetzigen Schülern helfen. Über die 9 Jahre, die ich an der ALS war, baute sich eine persönliche Bindung zur Institution und den Menschen auf. Es war toll nach vier Jahren wieder da zu sein.“

 

  

 Referenten Stellen sich im Plenum vor und sind anschließend in Kleingruppen aktiv.

 


Bericht zum Unireport 2010

Bericht zum Unireport 2009